Smalteblau (146)** ist der verträumte Poet im Faber-Castell Art & Graphic Sortiment. Historisch lehnt sich der Name an das Pigment „Schmalte“ an – ein gemahlenes Kobaltglas, das Künstlern seit der Renaissance ein kühles, leicht violettstichiges Blau bescherte.
Heute glänzt die 146 durch ihren sanften, leicht gedämpften Charakter. Es ist kein lautes, knalliges Blau, sondern ein edles, pastelliges Lavendel- bis Periwinkle-Blau mit einer feinen, rauchigen Note. Künstler greifen zu diesem Ton, wenn sie Eleganz, Ruhe und subtile Farbübergänge erzeugen wollen.
Die Top-Motive für Smalteblau (146)
1. Lavendel, Flieder & Filigrane Botanik
In der Natur besitzen viele blaue Pflanzen einen deutlichen Einschlag ins Violette. Smalteblau trifft diesen Ton exakt:
Die perfekte Farbe für Lavendelfelder, Blauregen (Wisteria**), zarte Hortensien, wilde Veilchen oder Fliederknospen.
Da der Ton von Natur aus eine pastellige Weichheit besitzt, wirken Blütenblätter damit plastisch und samtig, ohne dass man sie stark mit Weiß aufhellen muss.
2. Atmosphärische Perspektive (Berge im Dunst)
In der Landschaftsmalerei gilt die Regel der Luftperspektive: Je weiter ein Objekt entfernt ist, desto blasser, kühler und bläulicher erscheint es für das Auge.
Weit entfernte Horizonte: Smalteblau ist der absolute Favorit für weit entfernte Bergketten, Hügel oder Nebelwälder am Horizont. Es lässt den Hintergrund optisch zurückweichen und erzeugt eine enorme räumliche Tiefe, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
3. Nostalgische Illustrationen & Vintage-Stile
Durch seinen historisch anmutenden, leicht gedeckten Charakter transportiert der Ton sofort ein Gefühl von Nostalgie.
Ideal für Kinderbuch-Illustrationen, historische Kostüme, verträumte Fantasy-Artworks** oder Grußkarten im Vintage-Look.
4. Kühle Hauttöne & Subtile Porträtschatten
In der Porträtmalerei ist die 146 ein genialer Hilfston:
Hautuntertöne: Perfekt, um kühle, fast transparente Hautpartien (z. B. bei sehr hellen Hauttypen), feine Äderchen oder die sanften Schattenbereiche um die Augen und unter dem Kinn anzulegen. Der Ton ist so dezent, dass das Gesicht dadurch lebendig und nicht „angemalt“ wirkt.
5. Edles Porzellan & Zarte Stoffe
Um den kühlen Glanz von antikem, weißem Porzellan, feinem Korbgeflecht oder den Schattenwurf in hellen Seidenstoffen einzufangen, liefert Smalteblau genau die richtige Dosis kühle Eleganz.
Profi-Tipp: Der Profi-Tipp für harmonische Schatten
Weil Smalteblau (146) eine wunderbare Balance aus Blau, Violett und einem Hauch Grau besitzt, ist es ein genialer Partner für Schatten auf warmen Oberflächen.
Profi-Tipp: Wenn du Architektur oder Landschaften zeichnest, lege über sonnenbeschienene, warme Flächen (wie Sandstein, Ocker oder warmes Holz) in den Schattenbereichen eine hauchzarte Lasur mit Smalteblau. Da sich die Komplementäranteile sanft optisch mischen, entsteht ein unheimlich realistischer, tiefer Schatten, der lebendiger wirkt als jedes einfache Grau.
Möchtest du mit dem Smalteblau eher eine verträumte Blütenpracht zum Leben erwecken oder reizt dich der Einsatz für die weiten, dunstigen Horizonte einer Landschaft?
Ein einziges Pigment, vier völlig unterschiedliche Anwendungen: Smalteblau (146)** ist der verträumte Poet im Faber-Castell Sortiment. Mit seinem sanften, leicht gedämpften Charakter – einer eleganten Mischung aus pastelligem Lavendel und kühlem Periwinkle-Blau – bringt dieser geschichtsträchtige Ton Ruhe und Subtilität auf das Papier.
Je nachdem, ob du präzise schichten, fließend aquarellieren oder permanente grafische Akzente setzen möchtest, zeigt die 146 ein ganz anderes Gesicht. Hier sind die Besonderheiten der vier Ausführungen im direkten Vergleich:
6. Anwendungen mit anderen Stiften Art & Graphic
Die 4 Gesichter von Smalteblau (146)
- Polychromos Künstlerfarbstift – Der sanfte Präzisionskünstler. Die Polychromos-Variante basiert auf einer weichen Ölkreidewachs-Mischung und bietet die maximale Kontrolle für feine Nuancen. Die Besonderheit: Die Mine ist vollkommen wisch- und wasserfest. Der Effekt bei der 146: Smalteblau entfaltet hier einen edlen, samtig-matten Look. Durch die hohe Transparenz des Pigments ist der Stift ideal für die Schichtmalerei (Layering). Du kannst damit hauchzarte, kühle Schatten in Porträts anlegen oder die filigranen Strukturen von Lavendelblüten zeichnen, ohne dass die darunterliegenden Schichten verschmieren.
- Albrecht Dürer Aquarellstift – Der fließende Dunst. Dieser Holzstift verbindet die gewohnte Handhabung eines Farbstifts mit den transparenten Vorzügen der klassischen Aquarellmalerei. Die Besonderheit: Die Mine ist vollständig wasservermalbar. Der Effekt bei der 146: Trocken aufgetragen wirkt der Ton sehr zart. Sobald du Wasser hinzufügst, lösen sich die Pigmente komplett auf und fließen zu einer makellosen, hochtransparenten Lasur zusammen. Perfekt für die Luftperspektive in Landschaften (z. B. weit entfernte Bergketten im Dunst) oder weiche Farbverläufe in floralen Motiven. Nach dem Trocknen ist die Schicht permanent.
- Pitt Artist Pen Brush – Der elegante Tusche-Allrounder. Der klassische Tuschestift mit flexibler Pinselspitze, gefüllt mit hochpigmentierter, pH-neutraler Zeichentusche. Die Besonderheit: Die Tusche ist nach dem Trocknen absolut wasserfest, geruchlos und schlägt nicht durch das Papier durch. Der Effekt bei der 146: Smalteblau im Pitt Artist Pen liefert einen feinen, flüssigen Farbauftrag mit gleichmäßiger Sättigung. Dank der sanften Deckkraft eignet sich die Brush-Spitze genial für filigrane Schatten, Comic-Kolorierungen oder das Setzen von weichen, bläulichen Akzenten in Skizzen, über die du später problemlos mit Wasserfarben drüberarbeiten kannst.
- Pitt Artist Pen Dualmarker – Der flexible Taktiker. Die moderne Evolution für alle, die schnell zwischen Fläche und feiner Linie wechseln wollen. Er nutzt dieselbe permanente, lichtechte Zeichentusche wie die Brush-Version. Die Besonderheit: Er verfügt über zwei unterschiedliche Spitzen – eine dicke, flexible Allround-Pinselspitze für malerische Flächen und eine metallgefasste Faserspitze (0,8 mm) für exakte Linien. Der Effekt bei der 146: Mit dem Dualmarker kannst du die pastelligen Smalteblau-Flächen zügig anlegen und im nächsten Schritt mit der dünnen Faserspitze feine Muster, Outlines oder detaillierte Schraffuren im exakt gleichen Farbton hinzufügen. Perfekt für Bullet Journaling, Modeskizzen und komplexe Grafiken.
Profi-Tipp: Profi-Tipp für die Luftperspektive:
Nutze das Smalteblau (146) medienübergreifend für Hintergründe. Da weit entfernte Objekte in der Natur durch den Dunst der Atmosphäre für das menschliche Auge blasser, kühler und leicht bläulich-violett erscheinen, erzeugst du mit einer zarten Schicht der 146 im Bildhintergrund sofort eine enorme, fotorealistische Tiefenwirkung.
Gleiches Pigment, völlig andere Dynamik: Den Farbton smalteblau gibt es im Faber-Castell Art & Graphic Sortiment in weiteren Ausführungen:
Polychromos Künstlerfarbstift – Ölkreidebasis, wisch- und wasserfest, perfekt für Layering und Detailarbeit.
Albrecht Dürer Aquarellstift – Vollständig wasservermalbar, trocken wie ein Farbstift – mit Wasser zu echter Aquarelllasur.
Pitt Artist Pen Brush – Permanente, pH-neutrale Tusche, nach dem Trocknen wasserfest.
Pitt Artist Pen Dual-Marker – Pinselspitze + 0,8 mm Faserspitze, ideal für Fläche und Kontur in einem Stift.
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