Kaum eine Marke steht so sehr für technisches Zeichnen wie rotring. Über Jahrzehnte war rotring für uns der wichtigste Partner im TZ-Geschäft – nicht als eine Marke unter vielen, sondern als die Referenz, an der sich alles andere messen musste.
Was viele nicht wissen: Hinter dem roten Ring steckte ein ganzes Netzwerk deutscher Spezialisten. Die Zeichenplatten kamen von der Firma Hebel aus Kirchen an der Sieg, die Zirkel von Seelig in Emskirchen, Tuschefüller und der legendäre tikky-Fallminenstift wurden in Hamburg gefertigt. Jedes Teil kam von dort, wo man es am besten konnte – das war rotrings eigentliche Stärke.
Die Marke gehört heute zu einem internationalen Konzern und wird nicht mehr mit der Aufmerksamkeit weitergeführt, die ihr gebührt. Und doch: Wenn wir rotring-Ware ins Regal stellen, merken wir es sofort – der Name zieht noch immer. Manche Dinge verblassen eben nicht, auch wenn sie niemand mehr besonders pflegt.


