Transparentpapier (auch Pauszeichenpapier) wird eingesetzt, wenn eine Zeichnung durchpaust (auf eine neue Unterlage übertragen), überarbeitet oder lichtpausfähig gemacht werden soll.
Wann Transparentpapier?
Im Berufsschulunterricht wird Transparentpapier für Reinzeichnungen verwendet, die anschließend kopiert oder bewertet werden. Im Architektur- und Ingenieursstudium ist es Standard für Entwurfs- und Planzeichnungen, die auf Lichtpausgeräten vervielfältigt werden. Auch für das Überzeichnen von Skizzen ist Transparentpapier ideal.
Welche Grammatur?
Leichteres Transparentpapier (65–75 g/m²) ist gut durchsichtig und eignet sich besonders gut zum Pausen. Schwereres Transparentpapier (90–112 g/m²) ist steifer, robuster und besser für eigenständige Zeichnungen mit Tusche geeignet.
Stiftkompatibilität:
Tuschefüller und Pigmentliner haften sehr gut auf Transparentpapier. Feinminenstifte funktionieren ebenfalls, erfordern aber eine sorgfältige Handhabung, um Schmierflecken zu vermeiden (Hände von der bereits gezeichneten Fläche fernhalten).


