eine Abrundungsschablone war die erste technische Zeichenschablone. Sie kam 1915 auf den Markt - entwickelt von einem Lehrer der Gewerbeschule in Berlin, um zeitraubende Arbeiten zu vereinfachen.
Zeichenschablonen bestehen heute aus besonders Maßbeständigen, Formstabilen Kunststoffen.
Das glasklare, gelb eingefärbte Material (rotring / ARISTO-Schablonen) hat den besonderen Vorteil, durch großen Kontrast selbst feine Konstruktionshilfslinien immer deutlich erkennbar zu machen; Standardgraph verwendet orange eingefärbten Kunststoff.
Zeichen- und Schriftschablonen können mit Bleistift, Feinminenstiften (Druckbleistiften), Faserschreibern (Pigmentlinern) und Tuschefüllern benutzt werden (siehe Hinweis auf "geeignet für")
Tuschenoppen / Tuschekante sind für das Zeichnen mit Flüssigschreibgeräten wichtig. Sie verhindern, dass die Tinten- / Tuschen gleichzeitig an Zeichnungsträger und Schablone haften und verschmieren
Tipp: beim Zeichnen mit Bleistiften / Druckbleistiften die Tuschenoppen nach oben, bei Pigmentlinern / Tuschefüller nach unten. Die Tusche-"kante" ist eine kleine Fase an der Unterseite der Schablone, die für den erforderlichen Abstand sorgt.


