3 wesentliche Qualitätsmerkmale:
Aluminium-Korpus für geraden Schnitt: Aluminium ist leicht genug für ein ermüdungsfreies Arbeiten, aber verwindungssteif genug, um auch bei langem Anlegen nicht zu verbiegen. Es rostet nicht und bleibt maßhaltig.
Eingelassene Stahlkante für langlebige Nutzung: Dies ist das Herzstück. Während eine Klinge in reines Aluminium oder Kunststoff einschneiden würde (was das Lineal sofort unbrauchbar macht), bietet die Stahlkante einen unnachgiebigen Widerstand. Die Klinge gleitet - senkrecht geführt - sauber am Stahl entlang – für perfekt rechtwinklige Schnitte.
Integrierte Rutschbremse (Gummierung): Im Modellbau arbeitet man oft auf glatten Materialien wie Polystyrol, beschichtetem Karton oder Fotopapier. Die Rutschbremse auf der Unterseite verhindert das gefürchtete „Wegschwimmen“ des Lineals während des Schnitts, was Materialverlust und Verletzungsgefahr minimiert.
Fachlicher Rat für eine längere Nutzungsdauer der Lineale
Schnitttechnik: Schneide dicke Materialien (Finnpappe, Graupappe) niemals mit Gewalt in einem Durchgang. Lieber die Klinge drei- bis viermal mit mäßigem Druck an der Stahlkante entlangführen
Reinigung: die Rutschbremse staubfrei halten. Ein kurzes Abwischen mit einem feuchten Tuch stellt die volle Haftkraft wieder her, falls Schleifstaub oder Papierreste die Gummierung bedecken.
Lagerung: die längeren Lineale (50/60 cm) idealerweise an der Bohrung aufhängen , um ein Verbiegen durch unsachgemäße Lagerung in vollen Schubladen zu vermeiden.


